Burunduks in freier Wildbahn

Burunduks, auch Sibirische Streifenhörnchen genannt, kommen – wie der Name schon vermuten lässt – eigentlich aus Sibirien. Es gibt allerdings ein paar Orte in Deutschland, wo sie als Neozoen ebenfalls vorkommen, als Nachfahren ausgesetzter Haustiere. Tiere, v.a. aus anderen Ländern, bei uns auzusetzen, ist aber sowohl für das einzelne Tier in der Regel fatal, da es als Haustier in der Natur nicht zurecht kommt, verhungert, erfriert oder selbst gefressen wird. Wenn gebietsfremde Tiere in unserer Natur zurecht kommen, können sie wiederum zu einer Bedrohung für die Artenvielfalt werden. So zum Beispiel Minke, Waschbären oder Marderhunde. Darum sollte man sich vor der Anschaffung eines Haustieres über die Konsequenzen klar werden. Im Falle der Burunduks kommt es in deren deutschen Verbreitungsgebieten glücklicher Weise nicht zu einem starken Konkurrenzkampf mit anderen Arten wie dem Eichhörnchen.

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