Schleppjagd auf Clemenswerth 2014

Auch 2014 war das Spektakel groß. Nach einer Hubertusmesse bei schönstem Wetter unter freiem Himmel eröffnete Jagdherr Alfons Brümmer die 15 km lange Schleppjagd nach der vorangegangenen Hubertusmesse vor historischer Kullisse. Dabei übernahm einer der Reiter die Rolle des “Fuchses” indem er eine Schleppe (Duftspur) legte, der die Cappenberger Meute (Foxhounds) mit dem charakteristischen „Geläut“ – Gebell – folgte. Begleitet wurden diese von den berittenen Pikören der Equipage, die während der Jagd für die Führung der Hunde verantwortlich waren.

Bis zur Rückkehr der mehr als 60 Reiter wurde es nicht langweilig. An mehreren Informationsständen konnten sich die Besucher über Jagd, Hunde, historischen Kutschen, Handwerkskünste und Barockwaffen informieren.

Nach der Rückkehr erhielten die Hunde das Curée (Rinderpansen) und die Reiter bekamen den traditionelle Eichenbruch, ein Eichenlaubgesteck, als Belohnung überreicht. Eine besondere Ehre wurde nach der Schleppjagd dem Jagdherrn Alfons Brümmer zuteil. Er erhielt den sogenannten „roten Rock“ und damit eine feuchte Dusche. Damit ist eine traditionelle rote Reiterjacke gemeint, die Reiterinnen und Reiter dann erhalten, wenn sie zehn Schleppjagden im ersten Feld mitgeritten sind. Im ersten Feld reiten diejenigen, die über jedes Hindernis auf der Strecke springen.

Organisiert worden war das Jagdtreiben vom Reit- und Fahrverein Sögel in Zusammenarbeit mit dem Emslandmuseum Schloss Clemenswerth, der Gemeinde Sögel sowie dem Landkreis Emsland.

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