Auf des Hümmlings alten Höhen
Auf des Hümmlings alten Höhen ist manch Denkmal noch zu sehen, Hünengrab und Opferstein. Deshalb schon im Altertume stand der Hümmling hoch im Ruhme, darum soll er wert uns sein.
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Auf des Hümmlings alten Höhen ist manch Denkmal noch zu sehen, Hünengrab und Opferstein. Deshalb schon im Altertume stand der Hümmling hoch im Ruhme, darum soll er wert uns sein.
Dieses Lied beschreibt die typischen Charakterzüge der Hümmlinger – natürlich auf Platt. Große, stolze Männer (meist Bauern), die selbstbestimmt, fleißig (“…trägt die Socken von seinen eigenen Schafen, seine Schuhe wachsen auf dem Baum … er nimmt den Pflug in die Hand und ackert …“) und gottesfürchtig (… und wo ein …
Der Brauch Tunscheren herzustellen ist seit mindestens dem 11. Jahrhundert überliefert. Tunscheren werden am Silvestertag aus angetrockneten Weidenzweigen hergestellt. Dazu werden Späne mit einem scharfen Messer von der Oberfläche gekrazt, bis ein dichtes Kräuselwerk entsteht.
Wer oder was ist Raddetal? Nun, mit Radde ist um Werlte die Mittelradde (oder anderswo auch Nord-, bzw. Südradde) gemeint. Dabei handelt es sich um drei kleine Flüsschen, welche den Hümmling gliedern.
In Vrees lebte vor etwa 100 Jahren ein großer gewaltiger Mann, der hatte so viel Kraft wie zehn andere. Eine Schwester hatte er, die war beinahe ebenso stark. Dieser Mann hieß Wille Beckmann und soll der letzte der Hünen gewesen sein.
Anfang des 19. Jahrhunderts lebte ein Mann aus der Nähe der niederländischen Grenze als Heuermann in Werlte. Als Heuermann war er dazu gezwungen, seinem Bauer bei jeder Gelegenheit zu helfen und eine nicht unerhebliche Pacht zu zahlen.
Die Landwirtschaft spielt auf dem Hümmling seit je her eine wichtige Rolle und ist auch heute noch ein wichtiger Wirtschaftszweig. Ackerbau Die Ackerflächen auf dem Hümmling werden traditionell in Esch, Kamp, Feld und Moor unterschieden. Die traditionelle wichtigste Anbauform im Emsland war die sogenannte Plaggenwirtschaft / Eschkultur. Im Gegensatz zu …
Auch wenn für viele Menschen Bäche, Seen, Heide und Moore der Inbegriff intakter Naturlandschaften sind, so gibt es in Mitteleuropa heute keine reinen Naturlandschaften mehr. Alle Landschaftsformen, die wir in Mitteleuropa kennen, sind über eine lange Zeit direkt oder indirekt durch den Menschen geprägt worden.
Während Störche und andere Vögel bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts das Bild der Landschaft in weiten Teilen Deutschlands prägten, verschwanden viele dieser Arten im Lauf der Industrialisierung aus der Landschaft. Das letzte Weißstorch-Brutpaar auf dem Hümmling (Landkreis Emsland) verschwand Anfang der 70er Jahre aus dem ebenfalls an der …
Wie auch in anderen Teilen Norddeutschlands begann in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts im Herzogtum Arenberg-Meppen nach den Markenteilungen die Aufforstung der Heide- und Wehsandflächen: Ödland – Land ohne Felder und Wälder. Hervorgegangen war das Ödland aus der durch das Bevölkerungswachstum zunehmend steigenden Druck und der daraus resultierenden drastischen …
Die Höfe des Hümmlings unterlagen dem Anerbenrecht und wurden in der Regel nicht geteilt. Dies führte dazu, dass es auch heute noch relativ viele Vollerwerbsbetriebe auf dem Hümmling und in dessen Umgebung gibt. Auf Grund der Arbeitsintensität waren die Halb- und Vollerben jedoch nicht dazu in der Lage, einen Hof …