Schlagwortarchiv: Staffordshire Terrier



Schon wieder ein tödlicher Unfall mit Hunden. Der zweite in diesem Jahr. Im April 2010erst beißt ein Husky-Mischling einen Säugling tot und nun im Mai drei Staffordshire (Bull)Terrier (je nach Quelle handelt es sich um andere Rassen) ein Kleinkind. Die Presse folgt wieder dem alten Muster und stürzt sich wieder mal auf die “Kampfhunde”-Diskussion, weil Thüringen und Niedersachsen die Gefährlichkeit nicht an der Rasse sondern am Verhalten bzw. dem Halter festmachen. Während die Meldung nach dem Unglück mit dem Husky wieder recht schnell aus den Medien verschwand, kochen nun wieder die Gemüter hoch, die sogenannten “Kampfhunde” zu verbieten. Eine Sau muss wieder durch das Dorf getrieben werden! Aber liegt das nun an der Rasse? Ich meine, wie man auch an dem Husky sieht: NEIN! Weiterlesen »

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Andreas Noll: Was die rassebedingten Charaktereigenschaften von Hunden betrifft so unterliegt deren Wertung in der Öffentlichkeit stets einem Wandel. Das Ergebnis sind extreme Meinungen welche aufeinander treffen und es dem Laien unmöglich machen einen klaren Überblick über die Fakten zu erhalten. Das eine Lager behauptet die Rassezugehörigkeit wäre völlig egal und es käme lediglich auf die Aufzucht an, dass andere Lager geht sogar soweit, die Gefährlichkeit eines Hundes von seiner Rassezugehörigkeit abhängig zu machen. Weiterlesen »

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Drohverhalten

Drohverhalten

Christiane Quandt: Aggression ist ein normales, lebensnotwendiges Verhalten. Die Verhaltenswissenschaften gehen heute davon aus, dass jedes Verhalten sich im evolutiven Sinne zu einem einzigen Zweck, nämlich dem, möglichst viele der eigenen Gene in die nächste Generation weitergeben zu können, entwickelt hat. Das heißt, im Gegensatz zu der vor inzwischen 150 Jahren formulierten Darwin’schen These vom >Survival of the fittest< im Sinne einer individuellen Fitness, geht man heute davon aus, dass der die Evolution antreibende Prozess nicht die Fitness des Einzeltieres an sich, sondern die Gesamtfitness basierend auf der Weitergabe der Gene ist.

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Bei vielen der Maßnahmen zum Schutz der Menschen vor gefährlichen Hunden wird vorausgesetzt, dass einige Rassen häufiger beißen und damit gefährlicher sind als andere Rassen. Doch vielfach liegt dass an der Abundanz einzelner Rassen in den Medien und nicht an der tatsächlichen Zahl von Vorfällen mit Rassen.

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Der Pitbull ist ein besonders loyaler, intelligenter und menschenfreundlicher Hund. Er besticht durch seinen ausgesprochenen Mut und seinen ausgeglichenen und beharrlichen Charakter. Der Pit Bull ist nicht schreckhaft. Das wichtigste bei dieser Rasse ist der Charakter. Aggressivität gegenüber Menschen ist völlig untypisch und darf nicht geduldet werden. Diese Angaben sind laut Amerikanischem Standard. Bezüglich des Aussehens gibt es keine Vorschriften.

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Die kleinen Strolche

Die kleinen Strolche "Our Gang"

Sie wissen, dass “Pete the Pup” aus den “Kleinen Strolchen” einerseits in heute in Deutschland “unwiderlegbar vermutet” gefährlicher Hund, andererseits auch seit den 20ern ein heiß-geliebter Shootingstar und in England auch heute noch das tierische Kindermädchen schlechthin ist?

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Im thüringischen Innenministerium entstand im Rahmen der Verbereitung der “Thüringer Gefahrhunde VO”. eine Diskussion, ob eine Rasseliste nicht deshalb notwendig wäre, weil eigens von Kampfhunden doch zusätzliche Gefahren ausgingen. Die Frage lautete, ob es die Möglichkeit gäbe; “eine Rasseliste nach den Kriterien Beißkraft, Gebissstärke und Art des Zubeißen zusammenzustellen”. Es wurde vermutet, es sei wissenschaftlich belegt, dass so genannte Kampfhunde in bestimmter Art und Weise zu beißen und sich dieser Biss schlimmer auswirke als zum Beispiel der Biss eines Schäferhundes.

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Eine Rasse, die in Amerika gezüchtet wurde und eng verwandt ist mit dem Staffordshire Bullterrier. Beide Rassen entstanden durch Kreuzen der Bulldogge mit verschiedenen Terrier-Rassen. Aber, im Gegensatz zum Staffordshire Bullterrier, ist diese Rasse größer, schwerer, gerader im Vorbau und irgendwie weicher im gesamten Erscheinungsbild.

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