Die Uferschnepfe

Die Uferschnepfe (Limosa limosa) steht international auf der Roten Liste und gehört zu den Schnepfenvögeln (Scolopacidae). Ihr niederdeutscher Name „Greta“ oder Niederländisch „Grutto“ beschreibt den markanten Ruf der Vögel. Die Vögel brüten vorwiegend auf Feuchtwiesen. Im Frühjahr, zur Balz fallen sie durch ihren orangen bis rostroten Hals und Kopf auf.

Die in Afrika überwinternden Vögel brauchen in Mitteleuropa Feuchtwiesen, die vorzugsweise eher extensiv bewirtschaftet werden. Die Brutzeit erstreckt sich von April bis Juli. Dabei werden in der Regel vier Eier in ein gut getarntes Nest zwischen Grasbulten gelegt. Die Küken sind Nestflüchter, die schon am ersten Tag ihre Nahrung selbst suchen, wobei sie aber von den Eltern bis zum flügge werden bewacht und geführt werden. Die Sterblichkeit der Küken ist in den ersten Lebenswochen sehr hoch und wird durch nass-kaltes Wetter weiter erhöht.

Hier wie auch in den Überwinderungsgebieten, hat der Bestand weltweit um 30 % abgenommen! Dabei spielen  Lebenraumverluste durch die Umwandlung von Grünland zu Ackerland eine große Rolle, genauso wie eine frühe Mahd, bei der viele der noch unbeholfenen, jungen Küken ausgemäht werden. Gleichzeitig können die Küken auf den intensiv genutzten Grünländern immer weniger Nahrung finden.

Die Uferschnepfe gehört in Deutschland zu den streng geschützten Arten nach § 7 Abs. 2 Nr. 14 BNatSchG (alt: § 10 Abs. 2 Nr. 11).

Literatur

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