Schlagwortarchiv: Heide



Um einen Einblick in die Entwicklung der Natur des Hümmlings zu bieten habe ich hier mal zusammengetragen, was ich im Internet, Büchern und anderen Quellen an Aussagen über Klima, Tier- und Pflanzenwelt gefunden habe. Die Liste ist bestimmt nicht vollständig und die Qualität der Quellen ist leider auch nicht immer einzuschätzen. Allerdings scheint es der damaligen Situation schon recht nahe zukommen. Die Liste wird sukzessive weiter ergänzt und überarbeitet. Weiterlesen »

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Wer oder was ist Raddetal? Nun, mit Radde ist um Werlte die Mittelradde (oder anderswo auch Nord-, bzw. Südradde) gemeint. Dabei handelt es sich um drei kleine Flüsschen, welche den Hümmling gliedern.

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Heidschnucke

Heidschnucke

Die Landwirtschaft spielt auf dem Hümmling seit je her eine wichtige Rolle und ist auch heute noch ein wichtiger Wirtschaftszweig.

Ackerbau

Die Ackerflächen auf dem Hümmling werden traditionell in Esch, Kamp, Feld und Moor unterschieden. Die traditionelle wichtigste Anbauform im Emsland war die sogenannte Plaggenwirtschaft / Eschkultur. Im Gegensatz zu der, in anderen Gegenden verbreiteten, „Dreifelderwirtschaft“ und ähnlichen Brachesystemen liegen hier zusammenhängende Längsstreifenfluren im Zentrum der ringförmigen Eschdörfer, auch Drubbel genannt.

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Auch wenn für viele Menschen Bäche, Seen, Heide und Moore der Inbegriff intakter Naturlandschaften sind, so gibt es in Mitteleuropa heute keine reinen Naturlandschaften mehr. Alle Landschaftsformen, die wir in Mitteleuropa kennen, sind über eine lange Zeit direkt oder indirekt durch den Menschen geprägt worden. Weiterlesen »

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Wie auch in anderen Teilen Norddeutschlands begann in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts im Herzogtum Arenberg-Meppen nach den Markenteilungen die Aufforstung der Heide- und Wehsandflächen: Ödland – Land ohne Felder und Wälder. Hervorgegangen  war das Ödland aus der durch das Bevölkerungswachstum zunehmend steigenden Druck und der daraus resultierenden drastischen Übernutzung der Umwelt. Ihnen folgten vegetationsschwache Heideflächen, die wiederum durch Überweidung kahle Sandflächen hinterließen. Diese Sandflächen bedrohten als Wehsande und Wanderdünen die besseren Böden und Siedlungen.

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