• Wir haben es satt!

    Schon bei der Anreise zum Demoauftakt am Potsdamer Platz mit der S-Bahn fällt auf, wie viele Mitreisende ebenfalls dorthin streben. Teilweise erkennt man sie an aufgeschnappten Gesprächsfetzen, teilweise aber auch  an Transparenten oder phantasievollen Kostümen. Vor mir in der Bahn steht eine junge Frau, die sich als Marmeladenglas verkleidet hat! „Marmelade für alle“ lautet ihr Slogan – eine lustige, unverkrampfte Art für vegetarische Ernährung zu werben! Aber auch einige Landwirte sind unterwegs, erkenntlich teilweise an landschaftstypischer Kleidung, vor allem, wenn sie aus Süddeutschland kommen. Man kommt sofort miteinander in Gespräch, alle sind sehr offen und interessiert.

  • Papierkram für Geflügelhalter

    Nutztierhaltung in Kleinbeständen - in Deutschland offensichtlich nach der Vogelgrippe eine wenig förderwürdige Randerscheinung? Wobei meiner Meinung nach diese Form der Hühnerhaltung - sofern man die Möglichkeiten dazu hat - durchaus eine schöne und nützliche Angelegenheit ist. Hat man doch täglich frische, schmackhafte und (bei richtiger Fütterung und Haltung) unbelastete Eier von glücklichen Hühnern!

  • Die Gedanken sind frei

    Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten,sie fliegen vorbei wie nächtliche Schatten.Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießenmit Pulver und Blei: Die Gedanken sind frei!

  • Rebhühner

    Waidmannsheil

    Das ist des Jägers Ehrenschild,daß er beschützt und hegt sein Wild,weidmännisch jagt, wie sich’s gehört,den Schöpfer im Geschöpfe ehrt. Das Kriegsgeschoß der Haß regiert,Die Lieb’ zum Wild den Stutzen führt:Drum denk’ bei Deinem täglich Brot Ob auch Dein Wild nicht leidet Not?Behüt’s vor Mensch und Tier zumal!Verkürze ihm die Todesqual!Sei außen rauh, doch innen mild, Julius Adolf Oskar Riesenthal (* 18. September 1830 in Breslau; † 22. Januar 1898 in Charlottenburg; deutscher Forstmann, Maler, Jagd-Schriftsteller und Ornithologe)

  • Freubauernurkunde von 1394

    Freie Bauern auf dem Hümmling

    Der Hümmling war im Mittelalter im Gegensatz zu anderen Gebieten an den Flüssen sehr dünn besiedelt und bewaldet. Man hielt Vieh und betrieb Ackerbau. Das Vieh hielt man in Hudewirtschaft (einer Art Waldnutzung durch Haustiere), später entwickelte sich vom neunten Jahrhundert an, durch Zurückdrängen des Waldes, die Heidewirtschaft. Und je weiter der Wald der Heidelandschaft wich, je größer wurden die Heidschnuckenherden.