Ein Tag im April – unter Schnepfen

Mäßige Wetteraussichten (Schnee, Regen, kalter Wind) schreckten eine Freundin und mich nicht ab, den lang ersehnten Ausflug in ein Vogelschutzgebiet zu machen.

Im Gegenteil, das extrem ungemütliche Wetter sorgte für weniger Spaziergänger und interessante Motive – oder wer hat schon einmal Uferschnepfen im Schneegestöber gesehen? Meistens kommen die erst dann zurück aus Afrika, wenn man es bei uns wieder aushalten kann…

Sonnenaufgang über den verschneiten Vernässungsflächen

Es ist schon klasse, was ein gut geführtes Naturschutzmanagement offensichtlich alles erreichen kann, wenn alle Aspekte berücksichtig werden! Sooo viele Limikolen habe ich seit Jahren nicht mehr gesehen!
Hier „ein paar“ Eindrücke – ich konnte mich diesmal wirklich nicht entscheiden…

Irgendwie waren gerade die Uferschnepfen an diesem Tag am geduldigsten mit mir…

Das hielt aber kaum einen von der Balz ab. Eine Uferschnepfe war sogar ziemlich auf Krawall aus…

Graungänse

Spannend zu sehen, wie sich binnen Minuten die Lichtstimmung vollständig ändert… warme Frühlingssonne, mit und ohne Wolken und oder Schnee. Alle Kombinationen waren zu sehen!

Ich freue mich, über Eure Kommentare 🙂 Bis zum nächsten mal.

6 Gedanken zu “Ein Tag im April – unter Schnepfen”

  1. Wunderschöne Fotostory. Die Aufnahmen sind sehr gelungen und das Spiel mit den zarten Hintergrundfarben wertet jedes Foto auf.

  2. Hallo,
    ja, wunderbare Aufnahmen.
    Im Text heißt es:
    Sooo viele Limikolen habe ich seit Jahren nicht mehr gesehen!
    Wenn ich richtig informiert bin, sind Sie auch im Emsland unterwegs.
    Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, es war ca. 1965 – 70, als die Rotschenkel, Uferschnepfen usw. noch im Emstal an vielen Stellen brüteten. Auch Kampfläufer waren in der Tunxdorfer Emsniederung noch als Brutvögel anzutreffen.
    Heute sieht man dort die Ergebnisse des unzulänglichen behördlichen Naturschutzes.
    Fotografieren Sie umfassend die heutige Agrarsteppe im Emstal und wecken Sie mit Ihren Fotos die Politiker auf.
    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.
    Werner Brinkschröder

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